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BEISPIEL-WURZELN:

Kuppel-Skulptur:
"airformance" 1997

Ausstellung 2001:
"Drachenkunst & Künstlerdrachen"
Kreismuseum Zons

Drachen-Galerie


 

"Die airformance" - wie alles begann...

 


1997 bekam der Objektdesign-Student Frank Schwiemann in Aachen eine alte Ballonhülle geschenkt. Er hatte die Idee, daraus eine begehbare Kuppelskulptur zu bauen. Gedacht - getan.

Schwarz-weiß gestreifte Gänge verbanden das Netzwerk aus vier Kuppeln. Die Besucher mussten am Eingang die Schuhe ausziehen, um den dünnen Stoff nicht zu beschädigen. Jedes Loch in der Außenhaut hätte zu einem Druckverlust und damit zu Instabilität geführt.

Wer sich durch die Luftschleuse wurschtelte, den erwarteten bunte, fast unwirkliche Farbräume. Bis zu 13 m ragten die Kuppeln hinauf. All dies geschah einer Fläche von 25 x 38 m auf der Theresienwiese in Aachen im Rahmen eines Wissenschaftsfestes.

Vorab zusammengeschneidert wurden die Objekte im Fachbereich Design der FH Aachen. Die angehenden Designer Tobias Schmitz und Nina Lorenz halfen Frank Schwiemann bei seinem gewagten Projekt. Sie saßen tagelang in Stoffbergen und die Komillitonen schauten immer mal wieder fasziniert wie kritisch dreinschauend vorbei. Hier bekam das Kind auch seinen Namen: airformance!

air = Leichtigkeit & Inspiration
form = Design
performance = Erlebnis & Atmopshäre

Da der Hof der Fachhochschule zu klein war für einen kompletten Testaufbau, stellte das Surmond-Ludwig Museum Flächen zur Verfügung. Mit dieser überaus netten Geste zollte die Museumsleitung den Studenten Respekt und gab ihnen damit Vertrauen in das Gelingen des Projektes.